Die Geburt Jesu

Die Geburt Jesu

„Diejenigen, die am meisten verachtet werden, die Hirten von Bethlehem und von den Anden, sind die Ersten, die die Botschaft von einem Neuen Himmel und einer Neuen Erde hören. In der finsteren Nacht einer langen Geschichte öffnet sich ihnen der Himmel und steigt zur Erde hinab. Das Licht dringt in die Herzen der Menschen ein und zeigt ihnen den Weg. Sie folgen dem Stern und sie gelangen zu einer Hütte. Dort entdecken sie in einer Krippe ihren Retter und Befreier - während die Weisen von Jerusalem und die Mächtigen von Rom und deren Statthalter weder diese Botschaft hören noch den Stern sehen können, weil sie sich selbst für das Licht halten“.  (Willi Knecht., 1999)

Zeichnung aus „Vamos Caminando“, Bambamarca 1976

 

In einer Notunterkunft geboren,

bald schon auf der Flucht

wie so viele andere Palästinenser;

von seiner "Kirche" gebannt,

von Schriftgelehrten und Hohen Priestern verachtet,

am Ende verfolgt, gefoltert und getötet.

Soll  der  die Welt retten?

Gerade überquert er das Mittelmeer in einer Nussschale –

doch bei uns sei das Boot schon voll;

und gefährlich ist er, religiös und daher subversiv,

ein Unruhestifter - genauso wie damals!

(Ieicht variierter Weihnachtsgruß aus Bolivien)

 

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