Natur und Umwelt in den Religionen

Natur und Umwelt in den Religionen

„Der Einsatz für die Belange der Natur ist ein gemeinsames Anliegen der Religionen. Aufgrund ihrer jeweiligen Traditionen, Schriften, Lehren und Moralvorstellungen haben diese je besondere Perspektiven und Motivationen“. (Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Stiftung Weltethos und DA „Nachhaltige Entwicklung“). Aus der Ankündigung "Religions to green" in der Kath. Akademie Hohenheim)

Vorbemerkungen:

Es wird meist als selbstverständlich vorausgesetzt, dass das Christentum eine europäische Religion sei. Dabei käme eine Untersuchung über die geglückte oder nicht geglückte Inkulturation des Evangeliums als Zeugnis einer vorderasiatischen Religion in Europa zu überraschenden Ergebnissen. Dabei könnte auch die Frage aufgeworfen werden, ob das Evangelium z.B. dem Verständnis der indianischen oder afrikanischen Völker nicht viel näher als den Völkern Europas ist und ob daher das Evangelium nicht auf dem „Umweg“ über die nichteuropäischen Völker den Europäern verständlich gemacht werden könnte, selbstverständlich unter Beachtung interkultureller Kriterien.

Wir sind es gewohnt, die Welt und alles was in ihr geschieht, von dem Kontext aus wahrzunehmen und zu deuten, in den wir hineingeboren und erzogen worden sind. Dies gilt nicht nur individuell für die Eltern-Kind-Situation, sondern auch viel allgemeiner für den geschichtlich-kulturellen Kontext, so wie er sich seit Jahrhunderten herausgebildet hat. Unsere europäische Kultur ist zweifelsfrei geprägt von christlichen Vorstellungen, unabhängig davon wie wir heute zu ihnen stehen. Moral, Sitten und Gebräuche bis hin zu Wertvorstellungen, Weltanschauungen und Ideologien bilden einen Rahmen, der uns vorgegeben ist, der aber auch natürlich für Veränderungen und Entwicklungen offen ist. Diesem Kontext gegenüber haben wir uns zu verhalten und dies geschieht in sehr individueller Weise. Diese Kontexte oder auch Kosmovisionen genannt und deren kulturellen und religiösen Inhalte und ethisch- philosophische Werte sind weltweit verschieden.

Unsere westlichen Werte - auch osteuropäische, also europäischen Werte, haben ihren Ursprung in  der griechisch-römischen Tradition. Römisch ist vor allem noch unser Rechtssystem mit seiner Betonung des im Gegensatz zu anderen Kulturen nahezu absoluten und individuellen Rechts auf Eigentum. Aber das christliche Abendland, selbst wenn es heute nicht mehr als überwiegend christlich wahrgenommen wird - hat es nicht seine Wurzeln in der Botschaft Jesu Christi, seinen Worten und Taten? Nun, spätestens im 4. Jh. wurden die Worte und Taten Jesu Christi, der seine Wurzeln im jüdischem Glauben hatte, uminterpretiert, übersetzt und implantiert in die Gedankenwelt und Terminologie der griechischen Philosophie, oder anders ausgedrückt: Nicht mehr die Worte und Taten des Jesus von Nazareth und der Propheten des AT standen im Mittelpunkt des Glaubens der Kirche, sondern die philosophischen Konstrukte und Definitionen der herrschenden griechischen Philosophie.

Seit ihrem Entstehen vor mehr als 2.500 Jahren begreift sich diese Weltanschauung aber als eine totalitäre Weltanschauung, denn sie bezeichnet andere Sichtweisen und Erfahrungen fremder Völker als „barbarisch“ und kann diese daher nicht als dialogfähig anerkennen. Der Andere wird in seiner Andersheit geleugnet und umgekehrt  ergibt sich daraus automatisch ein Anspruch auf universelle Gültigkeit, die dazu führt, den Anderen nicht nur nicht anzuerkennen, sondern ihn noch nicht einmal als solchen wahrnehmen zu können. Er ist schlichtweg entweder nicht existent, wird vereinnahmt und zwangsweise in die eigene Welt integriert oder ausgelöscht.

Diese Sichtweise wurde dann noch verstärkt, durch den Absolutheitsanspruch der nun herrschenden Kirche mit ihren unfehlbaren Dogmen und rigiden Moralvorstellungen. Die Kirche begründete ihren Absolutheitsanspruch auf der griechischen Philosophie und dann in der "Heiligen Allianz" von Thron und Altar. Seit Beginn der Neuzeit und der Kolonialisierung der Welt wurde dieser Anspruch globalisiert und weltweit durchgesetzt. Ist es noch relativ leicht nachzuweisen, dass die europäischen Eroberer z.B. den Indio, den Andersfarbigen* und Andersartigen nicht als gleichwertigen Menschen mit eigener Kultur, Würde und Identität wahrnehmen konnten, so fällt die Einsicht, dass dies sich bis heute möglicherweise nicht wesentlich geändert hat, viel schwerer. Philosophie und gerade auch deutscher Theologie fällt es nicht leicht, nichteuropäische Entwürfe als gleichwertig anzusehen oder gar von ihnen zu lernen. Da gleichzeitig der Faktor der wirtschaftl.-politischen Abhängigkeit bei Theologen weitgehend unberücksichtigt bleibt, kann man nur schwer erkennen, dass die von Europa ausgehende realpolitische und wirtschaftliche Eroberung der Welt als konsequente Weiterführung einer totalitären Weltanschauung gedeutet werden kann.

Die räumlich und zeitlich begrenzten Erfahrungen bestimmter Menschen in einer bestimmten Gegend dieser Welt können aber nicht für alle Welt verbindlich gemacht werden. So haben z.B. bestimmte Voraussetzungen der abendländischen Geistesgeschichte wie die Trennung von Geist und Materie (Frauen gehören zum Bereich des Materiellen!), Subjekt und Objekt, Diesseits und Jenseits, heilig und profan etc. für die Menschen in anderen Kulturen keine Bedeutung und erscheinen gar als unsinnig, weil sie den Jahrtausende alten Erfahrungen dieser Menschen widersprechen. Die europäischen Konzepte konnten nur mit Gewalt und im Gefolge der Sieger durchgesetzt werden, nicht durch Überzeugung. Erst die Anerkennung anderer Konzepte und Weltanschauungen als eigenständige und Sinn stiftende Kulturen ermöglicht einen echten Dialog und kann helfen, die Einschränkungen der eigenen Kosmovision zu erkennen. Es geht um eine Wiederbesinnung oder gar Umkehr hin zu den ursprünglich christlichen Werten, den Worten der Propheten (der Stimme Gottes) und vor allem der Worte und Taten Jesu Christi.

Noch ein Hinweis auf „Laudato sí“: Für mich ist diese Enzyklika nicht zuerst eine ökologische, soziale, politische oder wie auch immer genannte Enzyklika, sondern ein Glaubenszeugnis voller jesuanischer und franziskanischer Spiritualität aus der Mitte der Botschaft Jesu heraus. Sie hat das Potential, einen Wendepunkt in der Kirchengeschichte festzuschreiben: Von einer europäischen (griech.- röm.) Kirche hin zu einer wahrhaft katholischen (allumfassenden) und evangelischen Kirche (das Evangelium als Fundament) - ausgehend von den Opfern der Geschichte und den Opfern der global herrschenden Wirtschaftsordnung. Die Geschichte des christlichen Abendlandes mit seiner weltweiten Dominanz bis hin zu in die letzten Winkeln der Erde vorgedrungenen Ideals des „american way of life“ ist an seine Grenzen gestoßen, oder anders gesagt: ist nicht zukunftsfähig (nachhaltig).

„Reichtum bedeutet zu wissen, was wir nicht brauchen“

Prof. Ott (phil. Ethik): Wir sprechen zu sehr eudämonistisch (Eudämonie als eine gelungene Lebensführung nach den Anforderungen und Grundsätzen einer philosophischen Ethik und den damit verbundenen ausgeglichenen Gemütszustand, Suche nach individuellem Glück, Aristoteles). Es wird hier vorausgesetzt, dass dieses geglückte Leben jeder erreichen kann und soll - vor allem durch moralische Appelle und phil. Einsicht. Aber moralisch-ethische Reflexionen allein können nicht die grundlegenden Probleme lösen, dies geht nur zusammen mit Politik und Wirtschaft.

Zur Interpretation des Schöpfungsberichts: Die bisher verstandene Bedeutung - Beherrschung der Natur - führt zur Zerstörung, sie ist zudem falsch, da sie die ursprüngliche Aussage völlig falsch verstanden hat. Sie wurde vom griech.- europäischen Denkmodell her verstanden und entsprechend übersetzt und gedeutet. Das europäische Denkmodell (Kosmovision) übersetzt z.B. das hebräische Schlüsselwort „kabash“ entsprechend der eigenen Denkweise mit unterjochen, erobern. Und diese Deutung wurde dann durch die Kolonialisierung globalisiert. Im hebräischen Denken - und damit in korrekter Übersetzung - bedeutet „kabash“ zum „Bereich Gottes gehörend“, allgemeiner: Die Schöpfung Gottes gehört nicht uns, den Menschen. Wir können nicht über sie verfügen, sie ist uns bestenfalls nur geliehen. Und das bedeutet im biblischen Denken: Wir müssen sie im Sinne des Eigentümers (Gott) gestalten: Im Dienste des Mitmenschen, besonders der Ausgegrenzten, in Beziehung mit den anderen Geschöpfen; die Güter der Erde sind für alle Menschen bestimmt und der Zugang zu den Gütern der Erde (Wasser, Land, Früchte...) muss allen Menschen offen stehen, denn sie dienen dazu, dass alle Menschen in Würde leben können, als Kinder Gottes, als sein Ebenbild. Das schließt natürlich das Leben zukünftiger Generationen mit ein.

Also: Eine orientalische Kultur wurde in die europäische Denkweise übersetzt und daher völlig verfälscht, weil - wie gesagt - in der griech.-röm. Denkweise der Mensch der absolute Herrscher über die Natur ist, er sie rücksichtslos ausbeuten darf, die Natur gar als feindlich betrachtet wird, die es zu zähmen gilt. In gleicher Weise wurden auch andere grundlegende  Aussagen der Bibel, besonders der Worte Jesu, von einem europäischen Denken her gedeutet und damit verfälscht oder gar in ihr Gegenteil verkehrt. Im Verlauf der Kirchengeschichte (und bis heute) führte dies zu verheerenden Konsequenzen….

Prof. Vogt (Theologe): Wir sprechen zu oft von Idealen, statt von konkreten Handlungsoptionen. Reine Appelle an die Moral und nur an die Moral, führen zu keinen Verhaltensänderungen. Auch ist die ökologische Diskussion oft weit weg von den „Machern“ (geht über deren Köpfe hinweg). Visionen sind zwar notwendig, aber was ist machbar, in kleinen Schritten? Ausgehen von der politisch - wirtschaftlichen Realität und Umsetzbarkeit. Dafür ist wiederum eine gründliche Analyse des wirtschaftlich-pol. Kontexts und der Wirklichkeit notwendig. Doch wie kann dies geschehen, wo doch jeder Einzelne auf seiner eigenen Wahrnehmung besteht und diese ist wiederum abhängig von seinen Interessen und dem Kontext, in dem er lebt und arbeitet? Die Theologie ist als Hermeneutik zu verstehen: Wie sehe und deute ich die Welt! Laudato sí ist ein gutes Beispiel, denn sie ist aus einem Dialog heraus entstanden - einem Dialog mit verschiedenen Traditionen, mit den Erfahrungen indigener Völker und anderer Religionen. Das kath. Lehramt hat schon vor Franziskus auf unterscheidend christliche Aspekte hingewiesen: Z.B. in Populorum Progressio (1967) auf ganzheitliche Entwicklung und den Zusammenhang von Ökologie - Ökonomie - Soziale Frage; auf Konsumismus, den herrschenden Materialismus (Götzendienst) besonders der westlichen Welt, der sein Modell weltweit zum Maßstab machen will; auf die Bedeutung des Gemeinwohls als Priorität vor dem Individuellen. Auch die Stellungnahmen der Kirchen zu „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ seit 1983 haben wesentlich u.a. zu Rio 1992 beigetragen. Zu Gen1 und 2 (siehe auch Vortrag Ott), bisherige Deutung: Die Welt in der Hand des Menschen ist sehr gefährlich, auch deswegen, weil damit in der Hand der Interessen einzelner Interessengruppen, des Kapitals usw.

Außereuropäische Vorstellungen (u.a. auch Die Kosmovision andiner Völker - Cosmovisión andina)

China: Der Mensch als Brücke zwischen Himmel und Erde. Der Mensch hat den Auftrag, die Erde (weil Gott gehörend) zu schützen und die Güter der Erde gerecht zu verteilen. Es herrscht eine zyklische Zeitvorstellung - kein fundamentaler Gegensatz zwischen alt und neu (alles war schon einmal da), statt linearer Zeitvorstellung. Jeder hat seinen Platz und eine bestimmte Rolle an seinem Ort und innerhalb der Gesellschaft. Erfüllt er seine Aufgabe, ist er ein „guter“ Mensch und wird geachtet. Der Mensch steht in Beziehung mit allem Geschaffenen. Die Lehre von Konfuzius (551-479 v. Chr.) gewinnt unter chinesischen Intellektuellen und sogar staatlichen Stellen wieder stark an Bedeutung, besonders angesichts der wachsenden Umweltbedrohungen in China. Westliche Vorstellungen werden - auch politisch bedingt - eher als schädlich und nicht zielführend erfahren.

Buddhismus: Grundlage ist die Überwindung der in jedem Menschen innewohnenden Gier, die alles sinnvolle Zusammenleben zerstört und die den Menschen letztlich versklavt. Folge sind Konkurrenz aller mit allen, Ausbeutung auch der Erde wegen kurzfristiger Interessen. Diese Gier wurde von der  westlichen Welt globalisiert und gar zur Grundlage ihres Geschäftsmodell gemacht. Alte Kulturen und Traditionen werden dadurch zurückgedrängt oder gar zerstört. Dagegen haben bisher alle Religionen und Kulturen versucht, diese Gier zu zähmen oder in den Griff zu bekommen (durch Moral, Gebote etc.). Doch die moderne Religion, der materielle Götzendienst, der Mammon – ausgerechnet vom christlichen Abendland (inklusive USA) befeuert  - verführt immer mehr Menschen. Dies führt zur Katastrophe. Stattdessen: Wechselseitige Verbundenheit, Sein als Intersein, der Mensch als Knotenpunkt innerhalb einer Gemeinschaft,  d.h. in Beziehung zu allem.

Die nachfolgenden Beiträge u.a. von Prof. Rademacher und Dr. Putz (Potsdam) drehten sich nach Darlegung der bekannten Ziele der SDGs und des Club of Rome vor allem um die Frage: Wie dieses Wissen „an die Leute“ bringen, erstrecht in Kirchengemeinden, usw. Denn wir wissen ja bereits (fast) alles. Und die immer selben Menschen wiederholen in unzähligen Vorträgen immer dasselbe. Trotzdem (oder deswegen?) scheint sich kaum etwas zu bewegen. Es wurde selbstverständlich auch davon geredet, dass wir uns besser vernetzen sollen, dass jede Gruppe oder Institution eher für sich meint alles machen zu müssen und die Neigung besteht, eher sein „Ding“ machen zu wollen als mit anderen zusammen. Noch eine Aussage von Prof. Rademacher: „Eher in z.B. Afrika in neue Energien investieren, als bei uns, denn dies hätte dort einen 20-fachen höheren ökologischen Effekt  …“

Ausschnitte aus wichtigen, typischen Fragen aus dem Publikum:

  • Wir verstehen nicht diese wiss. Sprache und Diskussionen, sie gehen zudem oft an der Realität vorbei. 
  • Von 70 Kollegen (in kirchlicher Gebäudeverwaltung) zeigen nur 3 Interesse, in Kirchenpflege (Finanzen) und Kirchengemeinde (KGR) sind diese Themen kaum oder gar nicht präsent.
  • „Ich fühle mich als Einzelkämpfer in der Kirche“.
  • Kein Veränderungswille in den Kirchen, Verdrängen existentieller Fragen über das zukünftige und gegenwärtige weltweite Zusammenleben und Wirtschaften, erstrecht keine Systemkritik.
  • Kirche nimmt ihre Verantwortung weltweit nicht wahr, oft nicht glaubwürdig in Nachhaltigkeit …
  • Immer mehr Infos und Aufklärung? Fragwürdig, denn bei zu viel schaltet man ab, Überforderung
  • Das Wort „Umkehr“ wurde nie genannt, obwohl dies die zentrale Botschaft Jesu ist („Kehrt um, denn…).

Zum Abschluss einige Aussagen bzw. Fragen von Khushwant Singh, Vorsitzendes des Rats der Religionen, Frankfurt:

  • Es herrscht eine maßlose Überheblichkeit der Wissenschaft, des Intellekts (z.B. Machbarkeitswahn).
  • Wieso ist die Welt so schlecht, wenn 80% der Weltbevölkerung sich religiös nennen?
  • Wieso reden wir hierzulande so oft von Menschenrechten (oft identifiziert mit „westlichen Werten“) und treten sie de facto ständig mit Füßen - und sagen auch noch, wir sind religiös?
  • Wieso akzeptieren wir den Kapitalismus und berufen uns dabei gleichzeitig auf Jesus Christus, bzw. Gott? Verdrängen wir nicht auch, dass der Kapitalismus aus dem Christentum heraus entstanden ist?
  • Alles, was gesagt werden muss (z.B. „Gutes Leben“) ist schon gesagt! Und warum brauchen wir so viele Regeln, um religiös zu sein (Regeln sind doch eher etwas für kleine Kinder)?
  • Es gibt in der Welt und in anderen Religionen Weisheiten, von denen der Westen nichts weiß!

In Lateinamerika spricht man bereits von einer notwendigen „De-okzidentalisierung“, dem Ende des Zeitalters des „christlichen Abendlandes" und von dem Ende einer unipolaren Welt. Gleichzeitig befürchtet man, dass  im Angesicht der bevorstehenden „Machtablösung“ und der zu Ende gehenden Ressourcen die Mächtigen dieser Erde alles unternehmen werden, um noch so viel wie möglich für sich herauszuholen… !

*Hinweis zu „weiße“ Menschen und „Andersfarbige“: Kein Mensch ist selbstverständlich besser oder schlechter aufgrund seiner Hautfarbe oder Herkunft, alles andere wäre Rassismus in Reinform. Gott steht aber deswegen eher auf der Seite der Armen, weil sie in der Bibel meist als Opfer von Ungerechtigkeit erscheinen - und nicht deswegen, weil sie bessere Menschen wären. Doch Europa (dann die USA) haben über Jahrhunderte von der von ihnen etablierten Aufteilung der Welt profitiert, andere Völker haben darunter gelitten. Wir sind heute nicht schuldig, weil wir Europäer oder „Weiße“ sind, sondern nur dann, wenn wir nicht gegen Ungerechtigkeiten und Ausgrenzungen aufstehen!

Dr. theol. Willi Knecht, als Bericht und Vortrag im Diözesanausschuss "Nachhaltige Entwicklung" über die Tagung "Religions to green" in der kath. Akademie Hohenheim (7.-9. Okt. 2016)

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